Handys selber reparieren

Wie Netbooks, Rasenmäher oder Autos sind Handys nur das Objekt männlicher Begeisterung, wenn Sie nicht defekt sind.
Niemand würde vor Begeisterung aufschreien, wenn sein Telefon kaputt ist – schon gar nicht Männer. Ebenso wie niemand die billigen fernöstlichen Rasenmäher aus dem Baumarktkatalog oder das schon ältere und schlecht ausgerüstete Netbook kaufen würde, will niemand sein geliebtes neues Handy mit billigen Ersatzteilen wieder flottmachen.
Nicht selten soll das gute Stück laut Hersteller dann zu einem zertifiziertem Fachhändler gebracht werden, der dafür eine Servicepauschale abrechnen möchte. Außer man besitzt ein wenig technisches Verständnis. Meist reicht es mit ein wenig Druck auf die Seite oder einer kleinen Hebelbewegung die Plastikhaken zu lösen und man kann nicht nur den Akku des Handys und die SIM-Karte entfernen, sondern hat auch die Oberschale schnell abgelöst. Man sollte bei diesen Arbeiten nur darauf achten keine Haken und Ösen zu zerstören. Die Gefahr ist aber meist schon gebannt, wenn man weiß worauf man insbesondere achten muss: kleine flexible Flachbandkabel die sehr schnell kaputt sind.
Also: Diese langsam und sehr vorsichtig – ohne verkanten – aus den Halterungen ziehen!
Dann kann man auch meist sehr schnell Display oder Tastaturmatte austauschen. Alles wieder passend zusammenbauen und fertig ist die günstige Eigenreparatur des geliebten Mobiltelefons.

Senioren Handys

Große Knöpfe, deutliches Display, Notfalltaste – so langsam wird das Telefon auch für ältere Menschen zum Freund

Die Klage, Hightech-Produkte seien nur für junge Leute nutzbar stimmt so nicht mehr. Wer sich einmal umschaut und z.B. im Elektonikbereich bei Amazon nach “Senioren” sucht, findet zahlreiche Handys.

Seniorenhandys sind ein schwieriges Thema, da die Designansprüche der Kunden – der Geschmack wächst im Leben ja mit. Derjenige, der versucht ein klobiges Gerät an älteren Damen oder Herren zu verkaufen sich der Empörung gewiss sein kann. Aber letztlich hilft die Empörung nicht weiter:

Die  Mobiltelefone entsprechen aus zwei wesentlichen Gründen den Anforderungen des Marktes: Die Wahrnehmungsfähigkeit der Sinnesorgane der Menschen ändert sich mit zunehmendem Alter und der Bedarf an speziellen Funktionen, die ein Handy zur Verfügung stellen sollte, ist bei älteren Menschen eine anderer als bei jüngeren – muss man wirklich mit dem Handy fotografieren?

Eine “Senior Research Group” der TH Berlin befragte mit 60 bis 90jährigen die Zielgruppe: Ein großes Handydisplay stand auf der Wunschliste an erster Stelle. Auf Position zwei fanden sich große Tasten und an der dritten Stelle eine individuelle programmierbare Notruftaste und eine leicht verständliche Benutzerführung im Menü.

Einige Spezialtelefone wie das “Easy5″ von ITT, das “Vitaphone 1100″ sind inzwischen auf dem Markt. Aber auch seniorentaugliche Handys aus dem normalen Programm lassen sich nutzen. Die beiden Candybar Modelle  “Motofone” von Motorola und das “Nokia 1100″ fallen in diese Sparte. Das Motofone wartet mit einem monochromen 2-Zeilen Display auf und verfügt über eine große Uhr im Standby.

Das Nokia 1100 mit seinen großen Tasten mit deutlichem Druckpunkt hat zwar den Charme  eines “Baustellentelefons” erweist sich aber als robust und lässt sich mit umfangreichem Handy Zubehör aufrüsten.

Auto Ersatz: CarSharing

Bei steigenden Spritpreisen, wie wir sie derzeit erleben, wird Carsharing für viele Großstadtbewohner immer attraktiver. Mit dem neuen Angebot von Sixt ist Autofahren schon für 1,50 Euro die Stunde zu haben – plus 0,12 bis 0,19 Cent für den Kilometer dafür aber ohne Monatsgebühr.

Das seit zwei Monaten auf dem Markt vertretene Angebot wird in Berlin und demnächst auch in München und Paris angebiten. Damit ist das Unternehmen aus Pullach ein Pionier der Branche: Andere Autoverleiher wollen vom Teilen mit “Laufkundschaft” noch nichts wissen. Herzt z.B. arbeitet nur mit großeren Carsharing-Anbietern zusammen. Europcar und Avis wollen bislang kein eigenes Angebot testen – sicher wartet man auf erste Ergebnisse und Zahlen von Sixt.

Dabei gibt es in Deutschland eine wachsende Zahl an Carsharern. 116-tausend Nutzer sind beim Bundesverband CarSharing Anfang 2008 registriert gewesen. Rund 35 Fahrer teilen sich damit ein Fahrzeug aus dem Pool an Fahrzeugen. Verhältnismäßig sind das natürlich immer noch wenig der insgesamt 42 Millionen PKWs in Deutschland. Die größten Chancen einen Carsharinganbieter zu finden haben immer noch Großstadtbewohner – im ländlichen Raum und Kleinstädten finden sich selten ehrenamtliche Carsharingunternehmen.

Bei Sixt können Sie dem Sixti Car Club für einen einmaligen Betrag von 59€ beitreten und dann ein Fahrzeug wie dem Smart, Mini Cooper, 1er BMW und der Mercedes B-Klasse ausleihen. Die Tankkosten können Sie bei diesem Angebot getrost vergessen.